Digitalisierung künstlerisch umgesetzt

Stahlplastik „Digitalisierung beginnt im Kopf“

Die Digitalisierung ist eine der tiefgreifendsten Veränderungen in unserer Gesellschaft seit der industriellen Revolution, die in unsere Arbeitsbedingungen und Lebensumstände eingreift. Diese Entwicklung macht natürlich auch vor der Kunst nicht halt – allerdings werden hierbei eher die neuen digitalen Möglichkeiten wie soziale Netzwerke genutzt, um Menschen an der Entstehung von Gemälden teilhaben zu lassen, oder um Online Shops als Vertriebsweg zu nutzen.

Digitalisierung als Darstellungsobjekt in der Kunst ist aktuell noch eher selten zu finden. Dabei bietet doch gerade die Kunst den Menschen einen anderen Blickwinkel auf Themen und hilft diese besser zu verstehen.

Im Rahmen eines Digitalisierungsprojektes bei unserem Kunden der VHV wurden wir auf den Künstler Carsten Wiese aus Sarstedt und die von ihm erstellte Plastik „Digitalisierung beginnt im Kopf“ aufmerksam. Ein Werk, das den digitalen Transformationsprozess im Menschen sowohl räumlich anschaulich, als auch einnehmend darstellt und zum Weiterdenken einlädt. Herr Wiese ist seit 2014 als Informatikkoordinator in der VHV tätig.

Die Plastik „Digitalisierung beginnt im Kopf“ besteht aus einzelnen S235JR Stahlplatten, eher bekannt als allgemeiner Baustahl, wurde zugeschnitten, verschweißt, geschliffen und sandgestrahlt. Die Oberfläche ist mit einer Lösung aus Essig und Salz behandelt, um den markanten Rost mit seinen unterschiedlichen Brauntönen zu erzeugen. 

„Der Rost steht hier auch für das alte und analoge Denken, das erst beseitigt werden muss, um dann dem, durch die Teile eines Computer Mainboards dargestellten, „digitalen Gehirn“ zu weichen.“ So Herr Wiese.

Mit der Plastik soll die nötige Transformation des Denkens - weg vom Analogen hin zum Digitalen dargestellt werden. Dies kann aber nur geschehen, wenn sich der Einzelne darauf einlässt und der Digitalisierung neugierig und aufgeschlossen gegenübersteht. „Mit einer ablehnenden und negativen Haltung wird der Einzelne aber, auch ganze Unternehmen bei den Schritten hin zum Digitalisierungsziel scheitern“, so Herr Wiese. „Letztendlich beginnt der Erfolg oder das Scheitern von Digitalisierung immer im Kopf des einzelnen Menschen.“

Die Plastik „Digitalisierung beginnt im Kopf“ kann zukünftig in der Verwaltung der Pentadoc AG in Würzburg bewundert werden. 

Auch künftig möchte Pentadoc Künstler unterstützen, die dem Thema Digitalisierung in ihren Werken Raum geben.

Wenn sie sich angesprochen fühlen, so nehmen sie bitte Kontakt zu uns auf, wir freuen uns sehr über ihre Ideen.

Ihre

Anja-Sieg

anja.sieg@pentadoc.com

 

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