Das 5D-Modell und Ehrliche Machbarkeit (1): „Wenn möglich, bitte wandeln“

Willkommen in der nächsten Generation der Digitalisierung:
  • Verteidigung bestehender Strukturen verhindert Veränderungen:  65%
  • Fehlendes Wissen für nutzerzentriertes Vorgehen:  52%
  • Führungskräfte scheuen radikale Entscheidungen:  40%
  • Kein freier Blick auf digitale Marktentwicklung:  27%
Und jetzt?

2002 war es erstmals möglich, mehr digitale Informationen zu speichern als analoge. Das digitale Zeitalter begann. Und damit auch die Karriere von Schlagworten, die seither einen enormen Wandel beschreiben: Digitalisierung, Digitale Transformation.

Als Unternehmensberatung kennen wir die Entwicklung von Anfang an. Als man noch „das papierlose Büro“ als größte Vision diskutierte, über Dokumentenmanagement, digitale Archive und Akten – bis hin zu einer Digitalisierung, die ungleich umfassender gedacht, konzipiert und umgesetzt werden muss: Die Digitale Transformation, die nicht nur das technologische Innenleben von Unternehmen betrachtet, sondern das digitale Verhalten von Millionen von Menschen, Kunden und Partnern einschließt. Das hat alles verändert.

Themen wie Kundenzentrierung hinterfragen ganze Geschäftsmodelle und damit Strategie, Organisation und Kultur von Unternehmen. Neue Kanäle für Kauf und Services verändern Prozesse und Kommunikation. Enorme Datenvolumen füttern KIs und das Verhalten von Abteilungen. Ja, die nächste Generation der Digitalisierung ist komplexer – und sehr wahrscheinlich verursacht das den Digitalisierungsstau, den einige Zahlen am Anfang des Artikels ausdrücken. Aber zu jeder Entwicklung gibt es auch Lösungen. Zu jeder Hürde auch Möglichkeiten, sie zu bewältigen. Nach zwei Jahrzehnten rasanter Entwicklung digitaler Möglichkeiten ist es unsere Aufgabe als Unternehmensberatung ganz direkt zu hinterfragen, wie wir diesen Digitalisierungsstau auflösen können.

Hier gibt es keine einfache Antwort, die nach einem Workshop auf dem Tisch liegt. Nach über 600 Projekten in fast 25 Jahren können wir aber etwas, das theoretischen Überlegungen, komplizierten Analysen und fernen Visionen etwas Griffiges entgegensetzt: Ehrliche Machbarkeit als methodisches Modell. Dass dies weder Werbetext noch langatmiges Haltungs-Blabla ist, wollen wir in diesem und in den Folgeartikeln erörtern. Unsere Leser*innen sind herzlich eingeladen, hier mitzudiskutieren.

„Nach über 600 Projekten in fast 25 Jahren können wir aber etwas, das theoretischen Überlegungen, komplizierten Analysen und fernen Visionen etwas Griffiges entgegensetzt: Ehrliche Machbarkeit als methodisches Modell.“

Das 5D-Modell betrachtet und verbindet die 5 Dimensionen, die für machbare, wirksame und nachhaltige Umsetzungen sorgen.

Ehrliche Machbarkeit: Klingt nicht sexy, ist es aber.

Vielleicht hätten es Andere “Honest Feasibility”, “Genuine Doability”, “The Power of Making” getauft. Wir wissen, dass ein Prinzip, das wir „Ehrliche Machbarkeit“ nennen, nicht gerade der Hype ist, den man gerne durch die Flure der Digitalisierungsstrategen ruft. Uns ist es aber wichtig, dass der Kernnutzen unserer Arbeit nicht codiert und vernebelt, um was es hier und jetzt in den meisten Unternehmen geht. Dazu eine passende Beobachtung, die wir zitieren:

Aus Sicht von Unternehmen erzeugt zunehmender Transformationsdruck mehr und mehr den Bedarf, realitätsnahe Strategiebestimmung mit griffigen Umsetzungsansätzen und gelebter Unternehmenskultur wirkungsvoll zu verbinden.

Es ist genau jene Situation, die in den Unternehmen für Fragezeichen sorgt: Großen Visionen fehlt die Glaubwürdigkeit der Machbarkeit. Einzelthemen fehlt das Dach der Strategie. Beidem fehlt die Methode der Verankerung und Nachhaltigkeit in Unternehmenskultur und Organisation.

Wenn möglich, bitte wandeln.

Mit diesem Motto möchten wir das Intro unserer Artikelserie zu unserem 5D-Modell und dem Prinzip der Ehrlichen Machbarkeit abschließen. Wir schaffen und steuern die Grundlagen, mit denen Unternehmen die Digitale Transformation machbar beurteilen und Möglichkeiten kontinuierlich umsetzen können. 

Mit dem Auftakt unserer 6-teiligen Artikelserie verweisen wir zudem auf unsere neue Unternehmens-Website. Dort finden Sie einen Überblick über unsere Herangehensweise und die Zusammenhänge der fünf Dimensionen. Das ist eine gute Brücke zum zweiten Teil unserer Artikelserie, bei der es um die konkreten Nutzen des 5D-Modells gehen wird.

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